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Ich sehe die Kinder, die bei mir in der Betreuung sind, als ganzen Menschen. Man kann ein Kind nicht in verschiedene Bereiche aufteilen. Die Erziehungsziele sind mir wichtig, da sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Kindes leisten. Hier beschreibe ich die Hauptziele für mich.


Ich-Stärkung

Ich helfe den Kindern ihr ICH zu finden, es zu vertreten und auch mal NEIN zu sagen.

Mit ca. eineinhalb Jahren beginnen die Kinder, sich als eigenständige Person wahrzunehmen. Das Kind lernt Stolz, Freude, Wut und Trauer zunehmender mit sich selbst in Verbindung zu bringen.

Ich beziehe die Kinder in Entscheidungen mit ein und versuche mit ihnen gemeinsam eine Lösung zu finden. Stelle ich dem Kind eine Frage  und es sagt NEIN, dann wird es von mir akzeptiert.

Z.B. frage ich das Kind ob es rutschen mag und es sagt nein, dann lasse ich dem Kind die Freiheit es selbst zu entscheiden. Wenn es nicht rutschen möchte, dann überrede ich es auch nicht.


Konfliktbewältigung

Jedes Kind kommt früher oder später in die Situation einen Konflikt zu lösen. Wenn ich jedes Mal den Konflikt löse, hilft es dem Kind nicht, da es dann nicht lernt Lösungswege zu finden.

Daher finde ich es wichtig den Kindern die Möglichkeit zu geben es alleine zu bewältigen.

Erst wenn ich sehe, dass die Kinder es nicht alleine schaffen, gebe ich Anregungen wie sie zu einer Lösung kommen können.

Z.B. wollen zwei größere Kinder zusammen ein Gesellschaftsspiel spielen, können sich aber nicht einigen, da jeder ein anderes Spiel spielen möchte. Da frage ich beide, ob sie nicht vielleicht beide Spiele hintereinander spielen möchten.

Hilft es den Kindern auch nicht, dann frage ich sie, ob wir uns nicht ein ganz anderes Spiel aussuchen können, das beiden Kindern  Spass macht. Oder ich mache den beiden Kindern einen ganz anderen neuen Vorschlag, wenn sie sich gar nicht einigen können.


Selbstständigkeit

Kinder müssen in ihrer Selbständigkeit gefördert werden.

Ich lobe das Kind nicht nur, wenn es etwas geschafft hat, sondern ich lobe auch die kleinen Etappen bis zum Ziel.

Die Kinder dürfen gerne Spielsachen von zu Hause mitnehmen, doch sie kümmern sich um ihre mitgebrachten Sachen selber, so lernen sie auf ihr Eigentum aufzupassen.  

Durch das Übertragen von kleinen Aufgaben lernt das Kind, diese selbständig umzusetzen. Gerne gebe ich den Kindern Hilfestellungen bei ihren Aufgaben, wenn sie Hilfe brauchen.

Z.B. Ich lasse den Kindern  die Möglichkeit ihre Schuhe selbst anzuziehen. Durch regelmässiges Üben schaffen sie es eines Tages auch ganz alleine.

Doch wenn ich die Schuhe immer anziehe, dann lernt das Kind nur zu warten, bis ich es tue.


Kreativität

Für die eigene Kreativität, haben die Kinder auch die Möglichkeit Spielsachen in andere Funktionen umzuwandeln. Ein Tisch kann auch mal eine Höhle werden.

Ich habe im Wickelraum eine große Kiste stehen, die  für die Kinder immer frei zugängig ist. In dieser Kiste sind leere Klopapierrollen,  Eierschachteln,  Joghurtbecher usw., die Kinder dürfen sich dort bedienen und mit eigenen Ideen etwas basteln.

Z.B. wird aus zwei zusammengeklebten Klopapierrollen  ein Fernglas.


Sprachförderung

Das vorlesen von Kinderbüchern, Singen von Liedern, immer wiederkehrende Reime und das Animieren Gegenständen und unseren Handlungen zu benennen helfen dem Kind bei der Sprachentwicklung.  

Bei den größeren Kindern lege ich Wert darauf, dass sie in ganzen Sätzen sprechen.                                 

Z.B. lasse ich auch mal die Kinder mit vorlesen oder lasse die Kinder etwas zu den Bildern erzählen.


Sozialverhalten

Wir essen täglich zusammen und ich biete den Kindern gemeinsame Aktivitäten wie Basteln, Turnen, Spielkreis usw. an.  

Ich motiviere die Kinder zu Rollen- und Bewegungsspielen. Dort können die Kinder sich in verschiedenen Situationen erleben und  Erlebtes nachspielen, um es zu verarbeiten.                                    

Z.B. Mutter-Vater-Kind  oder mit den Kostümen aus der Verkleidungskiste sich in jemand anderen verwandeln, wie Polizist, Prinzessin ...


Regeln

Aufgestellte Regeln dienen oft für ein sicheres & angenehmes Miteinander.

Wir haben einen Tisch an dem wir frühstücken und einen anderen um zu malen oder basteln.                                                

So kann ein Getränk das umfällt nicht ein Bild verschmieren, das noch auf dem Tisch liegt.

Beim Klettergerüst dienen die Regeln, um  aufeinander aufzupassen.

Im Treppenhaus dienen die Regeln für die Sicherheit der Kinder,  genauso wie im Straßenverkehr oder bei Ausflügen.                     

Mit Regeln, die für alle gelten, ist es für die Kinder einfacher.

Kinder brauchen gewisse Regeln und Grenzen, um sich in ihrem Umfeld zurecht zu finden.


Vertrauensbildung

Die Eingewöhnungsphase ist für alle Kinder eine Herausforderung, vor allem für die Kinder unter drei Jahren.

Dafür sollte man sich auch, individuell auf das einzelne Kind bezogen, Zeit nehmen. Einige brauchen mehr Zeit andere weniger.

Ich nehme das Kind mit seinen Stärken und Schwächen an. Jedes Kind wird von mir individuell angenommen.                               

Z.B. gibt es Kinder die viele Streicheleinheiten brauchen und ein anderes möchte das gar nicht. Um Vertrauen aufzubauen respektiere ich die Wünsche der Kinder.

Sollten Sie noch ein Erziehungsziel haben, das Sie von mir umgesetzt haben möchten, so sprechen Sie mich bitte darauf an.

Erziehungsziele